Berichte Archiv - Schützen Lövenich

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Karnevalsumzug 2017 in Köln - Lövenich

Wir waren dabei!!
Trotz der Lövenicher Wasserspiele hatten wir ein sehr schönes und erfolgreiches Schützenfest 2016

Folgende Pokale wurden ausgeschossen:

Andreas Schneider Pokal
1. Platz: Tambourcorps Lövenich, 114 Ringe

Pokal der ehemaligen Könige
Frank Reuter, 72 Schuß

Pokal der ehemaligen Schützenliesel
Sandra Kaiser, 35 Schuß

Wir gratulieren allen Pokalgewinnern mit einem dreifach Gut Schuß


Folgende Majestäten wurden ermittelt:

Inaktivenkönig
Martina Kanis, 115 Schuss, Uhrzeit : 23:11 Uhr

Bürgerkönig
Elke Luhr, 157 Schuss, Uhrzeit : 00:47 Uhr


Jugendprinz
Ramona Kaiser, Uhrzeit 21:48 Uhr, Schusszahl 9 Schuss
1. Ritter:  Markus Kaiser
2. Ritter: Manuel Ommer

Schützenkönig
Alexander Ommer, Uhrzeit 20:54, Schußzahl 148

Wir wünschen den neuen Majestäten ein erfolgreiches Jahr und eine ruhige Hand

Vatertagsschießen 2016 in Lövenich bei herrlichem Wetter

http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/1307789/weiden-loevenich

Ein Schütze ist der sicherste Nachbar

Christoph Wanzeck gewinnt den Titel des Vatertagskönigs


Christoph Wanzeck holte mit 102 Schüssen den Gipsvogel von der Stange und wurde Vatertagskönig 2016.

Lövenich (nk). Er ist selbst kein Mitglied im Verein und wollte eigentlich auch nur "ein wenig das Beisammensein genießen". Doch dann wurde er Vatertagskönig 2016 der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1883 Lövenich.
Mit 102 Schüssen hat Christoph Wanzeck den Gipsvogel von der Stange geschossen und somit als bester Schütze des Tages den Schießstand verlassen. Mit einem gemütlichen Beisammensein wurde der Sieg noch bis in den Abend hinein gefeiert, für das leibliche Wohl war in flüssiger sowie in fester Form gesorgt, für die Kinder hatte die RheinEnergie eine Hüpfburg gesponsert.
"Der Schießsport hat einen schlechten Ruf", merkte Schützenbruder Stephan Kaiser an. "Viele denken, im Schützenverein wird nur getrunken. Dabei geht es hier um den Sport und das Beisammensein." Kaiser sagte, dass die Angst vor Terror und Amokläufen seinen Rest dazu beigetragen habe, die Schützenvereine in ein schlechtes Licht zu rücken. Dabei ist sich Kaiser sicher: "Ein Schütze, der Waffen offiziell besitzt, ist der sicherste Nachbar."
Warum Schützen ihre Waffen teilweise überhaupt daheim lagern, liegt darin begründet, dass nicht alle Sport-Waffen im Vereinshaus bleiben dürfen. "Die Auflagen in Deutschland sind sehr hoch, um eine Waffe besitzen zu dürfen", erklärte Kaiser. "Das deutsche Waffenrecht ist sehr gut." Häufigere Kontrollen durch die Polizei würde Stephan Kaiser dennoch für sinnvoll halten, damit dem Sport respektvoller begegnet wird.
15 bis 67 Jahre, gleich viele Männer und Frauen, bilden die Vereinsmitglieder der St. Hubertus Schützenbruderschaft in Lövenich. Neue Vereinsmitglieder sind willkommen. Das nächste Event der Schützen steht vom 17. bis 20. Juni 2016 an, wenn auf dem Dr. Johannes-Honnef-Platz das Schützenfest steigt.
                                                                                                                                                                                                             


Pressebericht 2011
                                                                                                                                                                                                                     

http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/603267/weiden-loevenich

Der Bundesprinz 2012 kommt aus Lövenich

Manuel Ommer sichert Köln erst zum dritten Mal diese Ehre
Foto: pri
Bundesprinz Manuel Ommer (2.v.l.) von der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1883 Lövenich e.V. wurde - zusammen mit dem Bundesschülerprinzen Magnus Hermes aus der Diözese Münster - beim Bundesjungschützentag offiziell geehrt.

Lövenich (vd). Der Jubel war riesig bei der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1883 Lövenich e.V., als feststand, dass Manuel Ommer der Bundesprinz 2012 ist.
Damit ging dieser Titel seit 1964 zum dritten Mal überhaupt an einen Kölner Verein. Doch der Reihe nach: Rund 2.000 junge Schützen hatten sich zu den Bundesjungschützentagen in die Eifelstadt Daun aufgemacht, um die neuen Majestäten des Bundes der St. Sebastianus-Schützenjugend zu ermitteln. Beim Schießen um die Würde des neuen Bundesprinzen bewies Manuel Ommer dann eine ruhige Hand und gute Nerven. Er erzielte 28 von 30 möglichen Ringen und setzte sich damit gegen seine 31 Konkurrenten durch. Nun darf er ein Jahr lang den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend als Bundesprinz 2012 repräsentieren. Entsprechend stolz sind natürlich seine Lövenicher St. Hubertus-Schützen, die sich auf das außergewöhnliche Regentschaftsjahr freuen.
                                                                                                                                                                                                           
Mein Weg zum Bundesprinzen

Alles begann mit dem letzten Schuss auf den Prinzenvogel am Schützenfestmontag in Lövenich 2011. Nachdem der Prinzenvogel fiel, trat ich daraufhin mein Jahr als Jungschützenkönig der St.Hubertus Schützenbruderschaft Lövenich an, ohne zu wissen was noch alles in diesem Jahr auf mich zu kommen wird. Als nächstes stand der Bezirksjungschützentag in Verbindung mit dem Bezirksfest des Bezirksverbandes Frechen in Königsdorf an, für mich begann damit gleichzeitig der Wettkampf um den Bezirksprinz. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde ich hätte am härtesten trainiert, aber trotz knapper Ergebnisse hatte ich das große Glück und wurde Bezirksprinz.

Mit Stolz und unter großem Jubel, durfte ich dann die Bezirksprinzenkette in Empfang nehmen.
Der Abend klang dann heftig, aber sehr schön, gemeinsam mit den anderen Jungschützen aus. Es verging dann etwas Zeit und schon mussten meine Familie und ich, begleitet von einer großen Zahl von Schützen, auch aus dem Bezirksverband, zum Diözesanjungschützentag nach Schildgen aufbrechen. Bei diesem Schießen war ich schon sehr nervös, was allerdings auch schnell wieder verflog. Wie beim Bezirksprinzenschießen zuvor bin ich ohne jegliche Erwartung auf den Schießstand gegangen und machte meine 3 Schuss völlig in Ruhe.

Mit einem guten Gewissen zeigte ich meinem Verein meine Probekarte und kurz darauf begann auch schon die Bekanntgabe.
Ich belegte den 2.Platz beim Schießen um den Diözesanprinz und gemeinsam mit 7 anderen Jungschützen hatte ich mich für das Schießen um den Bundesprinz qualifiziert. Auch hier war der Jubel nicht zu überhören und die Freudesträhnen nicht zu übersehen.
Wir feierten gemeinsam mit den anderen Jungschützen, ob mit oder ohne Qualifikation, das war einfach egal. Ein paar Trainingseinheiten vergingen und mein bisher dritter Bundesjungschützentag rückte immer näher. Doch von Anspannung war bisher bei mir nichts zu merken. Das einzige womit ich, wie bei den anderen 3 Schießwettbewerben bisher, rechnete war dass wir eine Menge Spaß haben werden. Und da war es egal ob wir einen Erfolg erzielen oder nicht. Freitagabends reisten wir an und bezogen wie jedes Jahr ein bzw. zwei Zimmer in einer örtlichen Schule.

Schon startete die große Party im Festzelt und wir feierten mit hunderten anderen Jungschützen. In der Nacht ging dann der Spaß auf dem Flur im Schulgebäude weiter. Todmüde legten wir uns für einige Stunden auf unsere mittlerweile leeren Luftmatratzen. Der Wecker klingelte und gab den Startschuss für den wahrscheinlich längsten Tag meines jungen Lebens.

Zusammen mit meinem Opa Heinz Kaiser als Trainer und meiner Mutter als Bezirksjungschützenmeister fuhr ich zum Platz an dem eigentlich der Shuttle Bus stehen sollte. Aber es kam auch nach längerem Warten kein Shuttle Bus. Dann kam ein Bekannter den wir in Tuchola (Polen) beim Europaprinzenschießen kennen gelernt haben und nahm uns freundlicherweise mit, da auch er zum Schießstand musste. Genau auf die Minute erreichten wir den Stand, pünktlich zu meiner Lage. Nun hieß es ein letztes Mal alles geben und bloß nicht nervös werden, von wegen!! Entschlossen betrat ich den Schießstand und machte meine Probeschüsse.

Als ich meinen Wertungsstreifen aufzog begannen die längsten 5 Minuten an die ich mich ewig erinnern werde. Mit der Probekarte als Beweis fuhren wir dann zurück zur Turnhalle, wo ich vorher auch schon Fußball gespielt habe. Trotz der guten Probekarte vermochte ich mein Ergebnis nicht einzuschätzen und ohne große Gedanken an das Schießen startete Teil 2 der BJT Party am Samstagabend.


Stille trat ein und Freunde, Familie und Schützen aus dem Bezirksverband versammelten sich um mich als die Spannung stieg und die Ergebnisse bekannt gegeben wurden. Zunächst wurden die Ergebnisse des Bundesschülerprinzen bekannt gegeben und die Zeit schien still zu stehen. Dann kamen die Ergebnisse des Bundesprinzen und der Bundesjungschützenmeister Mario Schäfer sprach die Worte, die ich wohl niemals vergessen werde. „Der neue Bundesprinz ist ein Bundesprinz. Er ist ein junger Mann, 18 Jahre alt, er kommt aus dem Diözesanverband Köln, aus dem Bezirksverband Frechen“
Ab da brach dann tosender Beifall und Gebrüll über mich herein und es dauerte eine geraume Zeit bis meine Freundin Annika und ich losgelassen wurden und wir in der Lage waren auf die Bühne zu gehen. Vorher wurden die Tränen weggewischt, die Haare gerichtet und es war an der Zeit diese hohe Würde anzutreten. Dieser Moment war etwas so großes, dass ich es mir niemals hätte erträumen wollen, bis zu diesem Moment. Nach dem Empfang im Rathaus ging es dann zu später Stunde zurück ins Zelt wo wir dann alle gemeinsam bis in den frühen Morgen weiter feierten.
Die Nacht war viel zu kurz und am nächsten Morgen stand dann auch schon die Krönungsmesse an, direkt gefolgt vom Festzug.
Am späten Nachmittag traten wir dann, sichtlich erschöpft, aber stolz wie Bolle den Heimweg an.
Ein supertoller Bundesjungschützentag in Daun ging zu Ende, und ich konnte es immer noch nicht glauben, ich bin Bundesprinz!!!

An dieser Stelle möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die mich in diesem Jahr begleitet haben und bis zu diesem Höhepunkt unterstützt haben. Das sind in erster Linie meine Familie, nämlich die Menschen die mich zu dem gemacht haben was ich heute bin.
Meine Freundin Annika die mich als meine Prinzessin extrem unterstützt hat und nicht zu vergessen meine Trainer und Mentoren, Heinz und Stephan Kaiser, sowie alle anderen aus meiner Heimatbruderschaft Lövenich und natürlich aus meinem Bezirksverband.
Ohne Eure Hilfe und Unterstützung hätte ich es wahrscheinlich nicht soweit geschafft.

Schon heute möchte ich mich aber bei meinem Standartenträger Wolfgang Prockl, bei meinen Adjutanten Dominick Zichel, Patrick Juchem und Dominik Krott ganz herzlich bedanken, Jungs ihr seid spitze!
Es wird wahrscheinlich ein extrem stressiges Jahr werden, aber das vergesse ich mit Sicherheit nie.
Ein herzliches Dankeschön an alle die mich begleiten und für mich da sind!!!


Manuel Ommer
Bundesprinz 2012
Schützenbruderschaft St. Hubertus 1883 Lövenich e.v.
                                                                                                                                                                                                                           
Aktuelles

Sehr geehrte Damen und Herren,

die St. Hubertus Schützenbruderschaft Lövenich von 1883 e.V. stellt in diesem Jahr den Stadtkönig als auch den Stadtjungkönig des Stadtverbandes Kölner Schützen. Ebenso haben wir die große Ehre den Bundesprinzen des Bundes der deutschen Sebastianus Jugend stellen zu dürfen. Diese hohen Würdenträger werden im Jahr 2013 unsere Schützenbruderschaft auf ganz besondere Art und Weise repräsentieren.
Natürlich wird dies auch Auswirkungen auf unser eigenes Schützen- und Volksfest haben, denn wir erwarten Schützen und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet als auch dem gesamten Kölner Stadtgebiet.

Dies möchten wir zum Anlass nehmen und eine Festschrift für unser Schützen- und Bundesprinzenfest herausgeben.
Die Festschrift wird ca. 80 Seiten stark, mit einer Auflage von 1.500 Exemplaren.
Wir würden uns sehr freuen wenn auch Sie uns mit einer Anzeige unterstützen würden, und stehen Ihnen bei evtl. Rückfragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Wir verbleiben
Mit freundlichen Schützengrüßen
Alexander Ommer
1.Brudermeister


                                                                                                                                                                                                                       
Mein Jahr als Schützenkönig
Die ersten Begegnungen mit den Schützen aus Köln-Lövenich kamen 2004 auf privater Ebene zustande. Damals wurde ich schon gefragt, ob ich nicht in die Bruderschaft eintreten möchte, den bei den Lövenicher Schützen ist es wie in einer kleinen Familie. Jeder steht für den anderen ein.

Erst mal habe ich abgelehnt……was mich aber nicht davon abhielt immer und immer wieder mit meiner Tanzgruppe um den Vereins- pokal in Lövenich mitzuschießen. Im Jahr 2011 fuhr ich dann als Freund der Bruderschaft zum Vatertagsschießen. Dort feierte ich mit meinen Freunden und da kam mir der Gedanke „Hey warum gehst du nicht auch in den Verein?“

Gesagt, getan…..ich unterschrieb einen Antrag als inaktiver Schütze in Lövenich.
Dann kam unser Schützenfest und ich half meinem neuen Verein mit aller Kraft die ich hatte, sei es beim Aufbau der Zelte und Bänke oder bei anderen Dingen die gemacht werden mussten. Dann kam das Königsschießen 2011 und drei meiner Schützenbrüder wollten die Königswürde erringen.

Da packte mich das Fieber der Schützen erst recht…. bei jedem Schuss zucke ich zusammen und dachte der Vogel verlässt seinen Sitz.
Da wusste ich „Ok das willst du auch mal haben“. Daraufhin wandelte ich meine Mitgliedschaft in aktiv um und durfte schon bald die grüne Uniform tragen und meinen neuen König Sven Dünnwald (2011/2012) und unseren Bezirkskönig Heinz Kaiser (2011/2012) bei den festen begleiten…..

Bei einem der auswärtigen Schützenfeste sagte mir dann Sven Dünnwald „Guck dir die Kette genau an nächstes Jahr hast du die“
Ich hab immer und immer wieder gesagt „König du hast nen Knall!“……. hätte ich mal besser auf ihn gehört. Schützenfest 2012 kamen die beiden Kommandanten auf mich zu und fragten, ob ich mich als möglichen Aspiranten aufstellen lassen möchte. Meine Entscheidung war schnell gefallen, denn in der Nacht davor hab ich geträumt, dass ich Schützenkönig werde……da am Schützenfest Montag dann meine beiden Neffen zur Welt kamen wurde ich sehr nervös…..
Dann kam das Schießen und ich musste gegen zwei sehr erfahrene Schützen antreten. Der Vogel wollte trotz einiger Schüsse einfach nicht von der Stange runter. Dann wurde mein Name aus dem Königspokal gezogen und ich durfte wieder zum Schießen antreten……Stille auf dem Platz….ich atmete ein…..und drückte ab…..paff!!!! Mein Blick ging in Richtung Vogel und er brach in zwei Teile… Mir viel erst mal nichts anderes ein also sagte ich „Dä dat Dier is kapott“……und schon flossen die Tränen…. Im Anschluss kamen die ganzen Gratulationen und ich wurde Abends zum Schützenkönig 2012/2013 gekrönt…..was für ein Erlebnis!  
Die ersten Züge bei den befreundeten Bruderschaften unseres Bezirksverbandes Frechen waren ein Traum……. Das Jahr war für mich und meine Bruderschaft da schon ein Erlebnis….bis es zum Diözesanjungschützen Tag nach Schildgen ging…..

Wir begleiteten unseren Bezirksprinzen Manuel Ommer zu seinem Schießen. Am Tag der Bekanntgabe waren alle nervös…..
die ersten 8 qualifizierten sich schließlich für das Schießen auf den Bundesprinzen (Schießart Freihand).

Platz 8 bis 3 wurden genannt und Manuel war nicht dabei…..dann kam Platz2…… Manuel Ommer qualifizierte sich damit für das Bundesprinzenschießen in Daun im September. Einige sagten da schon „Verdammt schon wieder zweiter“ (er wurde schon mal zweiter aber in der Schülerklasse) Wie immer rutschte mir ganz trocken ein Spruch über die Lippen…. „Egal dann wird er eben Bundesprinz!“……..diese Worte sollten mich dann im September einholen…..

Wir reisten mit einer großen Anzahl nach Daun in die Eifel und hofften das Manuel ein gutes Ergebnis erzielt hatte…..
Wir stellten uns in vorderste Front vor die Bühne und es kam das Ergebnis
„Neuer Bundesprinz mit 28 Ringen ist Manuel Ommer von der St. Hubertus Lövenich aus dem Bezirksverband Frechen, DV Köln“

Wir standen alle Kopf! Wir feierten die ganze Nacht weiter und hatten am nächsten Tag einen wunderschönen Zug. Ein weiteres Erlebnis in meiner kurzen Zeit als Schütze. Aber damit sollte es noch nicht genug sein. Im Oktober durfte unsere Bruderschaft am Stadtkönigsschießen 2012 teilnehmen. Da mein Vorgänger Sven Dünnwald leider verhindert war durfte ich an seiner Stelle antreten.
Zunächst schoss aber die Jugend den Stadtjungkönig aus und dort sicherte sich Carina Rudolph aus unserer Bruderschaft den Titel des Jungkönigs der Stadt Köln…..

Ich wurde sehr nervös, denn Carina kam auf mich zu und sagte „So jetzt holtst du den König auch noch!“

„Quatsch, ich komm nicht mehr dran“ waren meine Worte…….ich dachte auch nicht mehr dran, den der Schütze aus Weidenpesch wurde aufgerufen und setzte sich zum Königsschuss……mir wurde Angst und Bange, denn ich wusste, wenn er nicht trifft dann ist es meine letzte Chance den König zu holen…..
Er schoss und der Rest des Vogels setzte sich tief auf die Stange, der ganze Platz war durch ein Raunen erfüllt……
Mein Körper wollte in diesem Moment nicht mehr…..der Weg bis zum Stand waren gefühlte 10km…..durch ca. 150 Schützen bahnte ich mir den Weg zum Stuhl….
Ich setzte mich hin und hörte der Aufsicht ganz besonnen, fast wie in einem Tunnel, zu……ich zielte, drückte ab und sah erst mal nur Rauch (Großkaliber)…..dann war der Vogel weg!
Der Platz brach aus allen Wolken und bei meinen Schützen flossen genau so die Tränen wie bei mir…..
Damit war das Jahr perfekt…….Stadtkönig, Stadtjungkönig und Bundesprinz aus einer Bruderschaft, so was gab es in all den Jahren noch nie…..
Und mein Schützenjahr als König ist noch nicht ganz rum…..ich habe die Ehre im April 2013 auf den Bezirkskönig zu schießen und Carina Rudolph, sowie unsere anderen Majestäten, schießen auch noch um die Würden im Bezirk……
Mein Schießmeister wird mir wahrscheinlich am liebsten den Hals rumdrehen, aber ich habe vor jedem der Schießen immer davon geträumt, dass es klappt…..König, Stadtkönig und Stadtjungkönig sowie Bundesprinz…..
Auch der Traum, dass die Würde des Bezirkskönigs in die Bruderschaft nach Lövenich geht, hatte ich schon gehabt……
Wie soll das einzigartige Jahr als König nur zu Ende gehen?!?
Auch wenn dies nicht klappen sollte, hatte ich ein sehr sehr schönes und erfolgreiches Jahr als König der Bruderschaft gehabt…..
Mit Sicherheit werde ich mich in ein paar Jahren ein weiteres Mal auf den Stuhl setzen und um die Königswürde mitschießen, aber das hat dann noch was Zeit.

Erst einmal genieße ich die letzten Wochen und Monate als König, freue mich auf unser Schützen- und Bundesprinzenfest im Juni 2013. Dann geht meine Zeit als Stadtkönig auch schon bald vorbei, denn im Oktober 2013 schießen die neuen Majestäten bereits den neuen Stadtkönig aus…..
Ich danke meiner Bruderschaft jetzt schon für die super Unterstützung und ich hoffe, dass ich ein guter und würdiger König war/bin…..
Auf weitere schöne gemeinsame Jahre verbleibe ich mit einem dreifachen

„GUT SCHUSS“
Euer König und Stadtkönig 2012/2013
Christian Beyer



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